Dienstreisen

Als Abgeordnete ist es meine Aufgabe, mich vor Ort zu informieren. Ich möchte transparent mit meinen Reisen umgehen und Sie deshalb stets auf dem Laufenden halten.

Rumänien • Finnland • Nepal • USA (2015)Spanien • Kosovo und Serbien • USA (2016)Südtirol • Tansania

Im Mai 2017 verbrachte ich einige Tage in der Stadt Mwanza in Tansania, wo das Missionsärztliche Institut, das DAHW und die Stadt Würzburg arbeiten. Anhand von eigenen Eindrücken wollte ich besser verstehen,  was eigentlich noch „Entwicklungshilfe“ ist und wie daraus eine Partnerschaft wird. Ziel dieser Fahrt waren Gesundheitsprojekte: Lepra, HIV bei Jugendlichen und Schistosomiasis. Ich durfte Dr. Christa Kasang und Dr. Andreas Müller vom Missionsärztlichen Institut begleiten auf einer ihrer regulären Arbeitswochen hier. In meinen Reisebericht schildere ich meine Erlebnisse und Erfahrungen dieser Fahrt.

Finanzierung: privat
Ziel: vor Ort sehen, wie die Zusammenarbeit der Partnerstädte Würzburg und Mwanza funktioniert

Kerstin Celina mit Dr. Christa Kasang und Ärzten und Forschern im Bugando-Hospital in Mwanza.

Kerstin Celina mit Dr. Christa Kasang und Ärzten und Forschern im Bugando-Hospital in Mwanza.

 

Im Frühjahr 2017 nahm ich an einer Bildungsfahrt der bayerischen grünen Bezirksrät*innen nach Südtirol teil. Zentrale Themen der Reise waren insbesondere aktuelle sozial- und gesundheitspolitosche Herausforderungen auf den verschiedenen politischen Ebenen und unsere Gestaltungsmöglichkeiten als GRÜNE. Den ausführlichen Bericht können Sie hier nachlesen.

Finanzierung: privat
Ziel: Erkenntnisse über Rahmenbedingungen eines inklusive Bildungssystems erhalten und mit Akteur*innen vor Ort in Kontakt treten

Gruppenbild der teilnehmenden Bezirksrät*innen vor der Goethe-Schule.

Gruppenbild der teilnehmenden Bezirksrät*innen vor der Goethe-Schule.

 

Zu den US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen im November 2016 flog ich nach Amerika, um sowohl mit Mitgliedern der Republikanischen, als auch der Demokratischen Partei Gespräche zu führen. Auf dem Programm standen außerdem ein Besuch beim Bürgermeister der Stadt Denver und die Teilnahme an verschiedenen Wahlpartys. Meine Analyse zu den Auswirkungen der Wahl auf Europa und Deutschland können Sie hier nachlesen.

Finanzierung:  250 € Selbstbeteiligung, Flug und Hotel über den Bayerischen Landtag. Sonstige Kosten durch PdP (Partnerschaft der Parlamente) bzw. Partnerorganisation in Amerika. Der bayerische Landtag ist Mitglied  bei der PdP und zahlt Mitgliedsbeiträge, die von PdP und der amerikanischen Partnerorganisation verwendet werden, um die gemeinsamen Zusatzkosten zu zahlen. Auch Einzelpersonen können Mitglied werden und finanzieren über ihre Mitgliedsbeiträge die PdP. Damit ist gewährleistet , dass nicht nur Parlamentarier*innen an den Reisen teilnehmen können, sondern auch politisch interessierte Personen.
Ziel: Einblick in Wahlkampf vor Ort erhalten

Kerstin Celina im Wahlkampfbüro der Demokratischen Partei.

Kerstin Celina im Wahlkampfbüro der Demokratischen Partei.

 

Oktober 2016 hieß es dann erneut „Go East!“: meine zweite Reise nach Südosteuropa verschlug mich diesmal in den Kosovo und nach Serbien, im letzten Jahr Rumänien. Südosteuropa ist jung, ambitioniert und für mich die Zukunftsregion. Viele sprechen Deutsch, sind ehrgeizig und wollen etwas erreichen – dieses Potenzial sollten wir viel mehr unterstützen und fördern, finde ich. Den ausführlichen Reisebericht finden Sie hier.

Finanzierung: über die Grüne Landtagsfraktion
Ziel: Konzepte zur Wiedereingliederungen von Asylbewerbern nach ihrer Rückführung diskutieren

 

Außerdem bin ich mit dem Bayerischen Landtag für eine Woche in Spanien gewesen. In Barcelona wurden wir zum Gespräch mit dem Botschafter eingeladen, dann waren wir im katalanischen Parlament. Es ist schön zu hören, dass bei all den Schwierigkeiten, die es im Rahmen der gescheiterten Regierungsbildung und den kommenden Neuwahlen gibt, keinerlei antieuropäische Stimmung gibt. Mehr…

Finanzierung: durch den Landtag als Reise des Sozialausschusses 
Zweck: Erkenntnisse über Spaniens Rolle bei der Unterbringung von Flüchtlingen nach Europa bei Kommunen und der Zentralregierung 

Kerstin Celina in Malaga.

Kerstin Celina in Malaga.

 

Im Jahr 2016 flog ich zur Weltfrauenkonferenz nach Nepal, ein Land, das das zweitärmste Land Asiens ist und eines der zehn ärmsten Länder der Welt. Über die Inhalte und Themen der Weltfrauenkonferenz habe ich in diesem Bericht geschrieben.

Finanzierung: Kosten für meine Praktikantin, die ich mitgenommen habe, habe ich komplett delbst bezahlt, eigene Kosten habe ich zur Hälfte selbst bezahlt und einen Zuschuss von 600 € innerhalb der Grünen Landtagsfraktion bekommen. 
Zweck: Aktive Teilnahme an der Weltfrauenkonferenz, v. a Thema Wirtschaftliche Teilhabe/ Existenzgründungen und Leben auf dem Lande, Gespräche mit UNICEF und anderen.

Claudia Stamm, Praktikantin Chiara Kaiser und Kerstin Celina während der Weltfrauenkonferenz in Nepal.

Claudia Stamm, Praktikantin Chiara Kaiser und Kerstin Celina während der Weltfrauenkonferenz in Nepal.

 

Einen Monat später verbrachte ich mit einigen Abgeordneten der Grünen Landtagsfraktion eine Woche in Rumänien. Neben vielen spannenden Einblicken in die rumänische Geschichte hatten wir auch viele interessante Gespräche zu den unterschiedlichsten Themen. Im Mittelpunkt standen dabei die Perspektiven der rumänischen Jugend, Antidiskriminierungsstategien und Korruptionsbekämpfung. Mehr…

Finanzierung: über die Grüne Landtagsfraktion
Ziel: Migrationsgründe und Fachkräftebedarf diskutieren

Im rumänischen Parlament, v.l.n.r.: Margarete Bause, Christine Kamm, Ovidiu Gant, Thomas Mütze, Uli Leiner, Kerstin Celina.

Im rumänischen Parlament, v.l.n.r.: Margarete Bause, Christine Kamm, Ovidiu Gant, Thomas Mütze, Uli Leiner, Kerstin Celina.

 

Vom 14. – 17. Mai 2015 nahm ich an einer Fahrt nach Finnland teil, wo sich zum 20-jährigen Jubiläum des Jugendhilfeprojekts in Virtasalmi ehemalige Betreute und Betreuer*innen,  Jugendamtsmitarbeiter*innen, Verbandsangehörige und ich als einzige aus der Politik trafen. Für meine Arbeit als sozialpolitische Sprecherin lernte ich in Finnland eine Menge über Jugendhilfe. Durch den Kontakt zu direkt Betroffenen durfte ich viele wertvolle Erfahrungen machen und neue Erkenntnisse sammeln. Zum Reisebericht.

Kerstin Celina in Finnland.

Kerstin Celina in Finnland.

Im Februar 2015 flog ich auf Einladung des Davidson College North Carolina zusammen mit Ekin Deligöz in die USA. Dort verbrachten wir eine Woche mit spannenden Terminen und Diskussionen zu TTIP, Ökologie, Ökonomie, Europa, Währungsunion und vielen weiteren spannenden Themenkomplexen. Den ausführlichen Reisebericht finden Sie hier.

Finanzierung: Flug selbst bezahlt, Unterkunft und Verpflegung von Davidson College
Zweck: Referentin über bayerische und deutsche Politik, insbesondere Umweltpolitik ( erneuerbare Energien, Klima- und Naturschutz) umd Handelspolitik ( TTIP und CETA) mehrere Veranstaltungen mit Studierenden, Professoren, Wirtschaftsvertretern
Kerstin Celina und Ekin Deligöz in einer amerikanischen Studierendenklasse.

Kerstin Celina und Ekin Deligöz in einer amerikanischen Studierendenklasse.