Versorgungslage und Qualität der Angebote im Bereich der Berufsvorbereitung im Freistaat

Als Landtagsabgeordnete ist mir wichtig, dass kein junger Mensch in Bayern ohne Perspektive bleibt. Deshalb habe ich gemeinsam mit meiner Kollegin Gabriele Triebel die Staatsregierung gefragt, wie es um die Berufsvorbereitung in unserem Freistaat steht: Wie viele Jugendliche nehmen diese Angebote wahr? Gibt es unversorgte Jugendliche? Welche Qualität haben die Maßnahmen?

Die Antwort zeigt: Alle berufsschulpflichtigen Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz werden in passende schulische Maßnahmen aufgenommen. Trotzdem stehen wir vor Herausforderungen: Die Zahl der Berufsintegrationsklassen hat sich in wenigen Jahren verdoppelt, was den Druck auf Schulen und Lehrkräfte enorm erhöht. Teilweise kommt es zu Wechselbeschulung, wenn zu wenig Personal da ist – auch wenn das nur wenige Klassen betrifft.

Ich finde: Wir brauchen langfristig mehr Ressourcen, bessere Planung und eine gezielte Evaluation dieser Angebote. Junge Menschen verdienen eine echte Chance auf Ausbildung und Beruf – unabhängig von Herkunft oder Startbedingungen. Dafür setze ich mich ein.