Die Zahl der Menschen mit psychischen Erkrankungen nimmt seit Jahren zu, insbesondere
bei Kindern und Jugendllichen. Der Bedarf an psychotherapeutischer Versorgung nimmt
stetig zu, die Wartezeiten für viele Patient*innen sind viel zu lang und die Praxen stehen unter einem erheblichen wirtschaftlichen Druck. Der GKV-Spitzenverband hat am 11. März 2026 im Erweiterten Bewertungsausschuss Honorarkürzungen in der Psychotherapie durchgesetzt. Seit dem 1. April 2026 gilt eine Kürzung der Vergütung psychotherapeutischer Leistungen um 4,5 Prozent.
Versorgung psychisch erkrankter Menschen in Bayern