Kerstin Celina beim jugendpolitischen Fachtag der EJSA. Foto: Barbara Klamt.

Fachtag „Jugend im Mittelpunkt“ der Evang. Jugendsozialarbeit Bayern

Ich war als jugendpolitische Sprecherin der GRÜNEN beim Fachtag „Jugend im Mittelpunkt“ der Evang. Jugendsozialarbeit Bayern eingeladen, um meine jugendpolitischen Schwerpunkte vorzustellen und zu diskutieren. Hier eine Kurzzusammenfassung zum Nachlesen:

 

Wahlrecht ab 16 – gerne auch jünger, wenn die Jugendlichen das selbst wollen. Meine Gründe dafür sind:
-> Felix Finkbeiner („Plant for the planet“) redet mit 13 Jahren vor der UN-Versammlung und darf nicht wählen, bis er 18 ist
-> Die erste mögliche Wahlbeteiligung sollte stattfinden, solange die Jugendlichen in der Schule sind
-> Das Wahlrecht zu bekommen, impliziert ernst genommen zu werden und Verantwortung übernehmen zu müssen

 

Mehr Partizipation auch in kommunal- und schulpolitischen Projekten, z.B.
-> Rederecht bei Bürgerversammlungen auch für Jugendliche
-> Kommunale Jugendbefragungen zu echten kommunalpolitischen Jugendbeteiligungs-Projekten ausbauen
-> Jugendfreiwilligendienste weiter stärken
Jugendliche und Familien stärken durch
-> Schulsozialarbeit auch schon an den Grundschulen
-> Externes, sozialpädagogisch geschultes Personal an alle Schulen bringen
-> Stadtteilzentren als Treffpunkte etablieren, Stadtpolitik nach Familien und Jugendlichen ausrichten

 

Individuelle Hilfen für junge Erwachsene, die Hilfe brauchen, stärker ausbauen, z.B.
-> Assistierte Ausbildung
-> Kein plötzlicher Zuständigkeitswechsel am 18. Geburtstag (z.B. junge Menschen, die vor ihrem 18. Geburtstag in stationären Wohnformen untergebracht sind)
-> Unabhängige Ombudsstelle einrichten bei Konflikten mit dem Jugendamt
-> Zeit und Geld bereitstellen, um die gesamte Familie in den Fokus nehmen zu können, statt nur den individuellen Jugendlichen
Kerstin Celina beim jugendpolitischen Fachtag der EJSA. Foto: Barbara Klamt.

Kerstin Celina beim jugendpolitischen Fachtag der EJSA. Foto: Barbara Klamt.

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