Pressemitteilung: Zu Besuch im Bayerischen Landtag bei Kerstin Celina

Auf Einladung der GRÜNEN Abgeordneten Kerstin Celina besuchten rund 50 Bürgerinnen und Bürger aus Aschaffenburg und Gemünden den Bayerischen Landtag.
Von der Besuchertribüne des Plenarsaals aus nahm die Gruppe an einer Sitzung des Landtags teil. Dort wurde ein Antrag der Grünen diskutiert, der sich für den Kampf gegen den Antisemitismus ausspricht. Ein weiteres Thema war der ÖPNV im ländlichen Raum, wo die GRÜNEN deutlich machten, dass dringend deutliche Verbesserungen im Angebot notwendig sei. Vielerorts sei der Schulbus die einzige Busverbindung. Das bringe niemandem dazu, das Auto auch mal stehen zu lassen. Eine Erfahrung, die viele aus der Besuchergruppe teilen konnten.
Celina nahm sich gemeinsam mit den beiden anderen unterfränkischen GRÜNEN im Landtag, Patrick Friedl und Paul Knoblach Zeit, ausführlich mit der Gruppe zu diskutieren.

Auf das Thema Klimawandel angesprochen, stellte Patrick Friedl dar, dass dieser längst begonnen habe. „Wir befinden uns in einem tiefgreifenden Wandel und müssen die politischen Antworten finden. Das Verständnis für die Größe der Aufgabe ist offensichtlich nicht bei allen vorhanden, das zeigt das so genannte Klimapaket der Bundesregierung, das den Herausforderungen nicht annähernd gerecht wird“, so der Würzburger Stimmkreisabgeordnete.

Paul Knoblach, selbst Bio-Bauer aus dem Landkreis Schweinfurt, beantwortete die Fragen der Gruppe zum Thema Fleisch-Skandal und Landwirtschaft. „Wir müssen auf der politischen Ebene dafür sorgen, dass einen nachhaltige Landwirtschaft gefördert wird.“ so Knoblach.

Kerstin Celina ging unter anderem auf die Fragen zum Thema Kinderbetreuung ein: Die Mittel, die vom Bund eigentlich für eine Qualitätsverbesserung in Kindergärten vorgesehen war, werden in Bayern für das Familiengeld ausgegeben. „Das ist nicht der richtige Weg. Wir brauchen zuallererst mehr Erzieherinnen und Erzieher und müssen in die Qualität investieren“ so die Sozialexpertin aus dem Landkreis Würzburg.

Als Celina die Gruppe am Abend verabschiedete, zog sie ein positives Fazit: „Es freut mich dass die Menschen hier im Landtag transparent erleben können, wie Politik funktioniert. Gleichzeitig ist dieser direkte Kontakt und die Diskussion mit Besucherinnen und Besuchern aus allen Teilen Unterfrankens auch ein wichtiger Input für meine Arbeit hier in München“ so die Landtagsabgeordnete.
Organisiert wurde die Fahrt vom Wahlkreisbüro von Kerstin Celina in Würzburg. Die nächste Fahrt nach München steht daher auch schon fest: Am 6. Februar will die Abgeordnete wieder eine Gruppe aus Unterfranken in München begrüßen.

Besuchsgruppe aus Aschaffenburg und Main-Spessart.

Besuchsgruppe aus Aschaffenburg und Main-Spessart.

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