Trinkwasserversorgung in Unterfranken

Die vom Klimawandel hervorgerufenen höheren Temperaturen und selteneren Niederschläge sorgen dafür, dass Bayerns Grundwasserspeicher unzureichend gefüllt sind und sich die Grundwasserneubildungsrate zunehmend verschlechtert. Gerade Unterfranken ist davon
stark betroffen, da hier weitaus weniger Niederschlag fällt als im bayerischen Durchschnitt.
Die Broschüre „Trinkwasser in Unterfranken“ bezeichnet den Wasserhaushalt der Region als angespannt und die Regierung von Unterfranken hat aktuell dringend die Bevölkerung zum Wassersparen aufgefordert. Der voranschreitende Klimawandel wird, Modellrechnungen zufolge, diese Situation auch in Zukunft verschärfen, indem er einerseits die Wasserverfügbarkeit einschränkt und andererseits den Wasserbedarf erhöht, vor allem im landwirtschaftlichen Sektor. Die „Wasserversorgungsbilanz Unterfranken 2035“ warnt daher vor drohenden Nutzungskonflikten zwischen der öffentlichen Trinkwasserversorgung und der Landwirtschaft, die auch akut bereits bestehen.

Vor diesem Hintergrund reichten meine Kolleg:innen Patrick Friedl, Paul Knoblach, Rosi Steinberger, Christian Hierneis und ich eine Schriftliche Anfrage ein.

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