Animal Hoarding III – Tierschutzverstöße bei Haustierhaltung

In Bayern sind in den letzten Monaten erneut dramatische Fälle von „Animal Hoarding“ bekannt geworden – darunter über 200 vernachlässigte Tiere in einem Haus im Landkreis Kronach oder 300 verletzte Kleintiere im Oberallgäu. Diese Fälle zeigen: Tierhalter*innen und Tiere brauchen dringend mehr Hilfe, und der Staat muss handeln.

Mit einer schriftlichen Anfrage an die Bayerische Staatsregierung will ich Klarheit schaffen über:

  • Die Häufigkeit und regionale Verteilung solcher Fälle in den letzten fünf Jahren
  • Die Kostenübernahme und -verteilung, insbesondere bei Großfällen mit über 100 Tieren
  • Den Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen und bestehende Hilfsangebote
  • Die Dunkelziffer nicht erfasster Fälle und Möglichkeiten zur besseren Datenerhebung

Es braucht dringend eine systematische statistische Erfassung, sowie mehr Unterstützung für Tierhalter*innen mit psychischen Belastungen.

Ziel ist es, Tierschutz und Prävention wirksam zu verbessern – durch mehr Transparenz, konkrete Hilfeangebote und eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Behörden, Tierheimen und sozialen Einrichtungen.