Ich frage die Staatsregierung:
Wo genau verläuft die geplante Trasse der Bundesstraße B26n durch das Wassereinzugsgebiet der „Zeller Quellen“ bzw. dem geplanten erweiterten Wasserschutzgebiet „Zeller Quellen“, welche planerischen und damit auch finanziellen Auswirkungen könnte diese Lage auf die Planungen der B26n haben und was unternimmt aktuell die Bayerische Staatsregierung, um den Bau der B26n auf der ursprünglich geplanten Trasse zu verhindern bzw. um zusätzliche Gefahren für die Trinkwasserversorgung von über 80.000 Menschen in der Region sicher auszuschließen?
Zu dieser Antwort habe ich eine Nachfrage gestellt:
Ich bitte um eine detailliertere Antwort insbesondere im Hinblick auf den letzten Satz und um eine Ergänzung der Antwort aus Sicht des Umweltministeriums, das für das Thema „Trinkwasser“ zuständig ist. Ich hatte erwartet, dass die Frage direkt dem Umweltministerium zugeleitet wird.
Zum letzten Satz: „zu Maßgaben oder Festsetzungen kam es wegen fehlender konkreter Planungen nicht“. Welche fehlenden konkreten Planungen sind da gemeint? Das Einzugsgebiet des designierten Wasserschutzgebietes steht fest und der Bundestagsabgeordnete Alexander Hofmann hat vor wenigen Wochen bekannt gegeben, dass der Koalitionsausschuss der Bundesregierung Geld umgeschichtet habe, um baureife Projekte umzusetzen, und dass die Verwaltung mit Hochdruck daran arbeite, das Projekt baureif zu machen. In diesem Zusammenhang sind die Planungen hinreichend konkret, um mir die Frage zu beantworten, wo die geplante B26n über das designierte Wasserschutzgebiet verlaufen würde.