Gemeinsam mit meinen Kolleginnen Claudia Köhler und Gabriele Triebel habe ich eine schriftliche Anfrage an die Staatsregierung gestellt, um die Finanzierungssituation privater Förderschulen und Schulen für Kranke transparenter zu machen und zu verbessern. Mir ist besonders wichtig, dass Kinder mit besonderem Förderbedarf bestmöglich unterstützt werden und Träger von Förderschulen nicht durch finanzielle Engpässe ausgebremst werden.
Unsere Anfrage hat ergeben:
- Seit 2025 wurde der monatliche Höchstbetrag für Schüler*innen mit besonderem Förderbedarf auf 50 Euro erhöht – ein wichtiger Schritt zur Entlastung.
- Für die Härtefallregelung stehen dieses Jahr insgesamt 21 Millionen Euro zur Verfügung.
- Die Antragsformulare für die Finanzierung wurden rechtzeitig ausgegeben, so dass die Mittel auch tatsächlich beantragt werden können.
- Die Härtefallregelung deckt vor allem die Verwaltungs- und Betriebskosten ab, die für private Träger oft eine große Belastung sind.
Als Landtagsabgeordnete setze ich mich dafür ein, dass alle Kinder faire Chancen bekommen – unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen. Die Unterstützung privater Förderschulen ist für mich ein zentraler Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit in Bayern. Ich werde auch weiterhin daran arbeiten, die Finanzierungsgrundlagen so zu verbessern, dass steigende Kosten und konkrete Bedarfe passgenau berücksichtigt werden.